Schüler beim Radfahren in einer steilen Kurve am Berg.
Fußball-Team im Gespräch mit dem Trainer.
Schülerinnen und Schüler beim Graduation Day in Talar mit fliegenden Hüten
Schülerin beim Skifahren.
Schiff auf dem Genfer See mit Schweizer Flagge und Bergen im Hintergrund.
SchülerInnen beim Ski Day auf dem Berg.
Junge und Mädchen im Schullabor beim Experimentieren.

Schweiz

Die Schweiz – es lebe der Sport

Wenn man an die Schweiz denkt, denkt man neben Schweizer Schokolade unwillkürlich an den Wintersport! Und der gehört an vielen Schweizer Internaten nicht nur zum Unterrichtsplan, sondern zum Lebensgefühl. In keinem anderen Land liegen die Skipisten direkt vor der Tür. Das bedeutet für dich extrem kurze Wege, regelmäßige Trainingseinheiten und viel Praxis. Sobald die ersten Schneeflocken fallen, verwandelt sich dein Schulalltag in ein Erlebnis zwischen Klassenzimmer und Skipiste. Du tauschst Schulhefte gegen Ski oder Snowboards und genießt das einzigartige Gefühl, nach dem Unterricht noch ein paar Abfahrten machen zu können.
Auf der Piste wird’s international: Wo sonst hörst du vier Sprachen gleichzeitig? Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch – die Schweiz ist multikulti und darauf ist sie stolz!

Überhaupt feiert die Schweiz Diversität wie kein anderes Land und das macht sie so einzigartig. Auch an deiner Internatsschule wirst du auf eine Vielfalt an Nationen treffen, so dass du dir schon früh ein weltumspannendes internationales Netzwerk aufbauen kannst!

Internationale Familien schwören auf das Schweizer Bildungssystem, das auch in der Ferne ein hohes Bildungsniveau garantiert. Falls du dich für ein Studium an einer der renommierten Schweizer Universitäten, wie etwa St. Gallen oder der ETH in Zürich interessierst, hättest du mit einer Schweizer Matura einen klaren Vorteil. Die Matura garantiert den Zugang zu allen Universitäten in der Schweiz, in der Regel prüfungsfrei.

Internate in der Schweiz – kleine Nation, große Bildungskraft

Die Schweiz gilt seit Jahrzehnten als eine der ersten Adressen für internationale Ausbildung. Trotz ihrer geografischen Größe bietet das Land eine Bildungslandschaft und akademische Vielfalt, die weltweit einzigartig ist:

  • Schweizer Matura

  • International Baccalaureate (IB)

  • A-Levels / GCSEs

  • Italienische Maturità

  • US-High School Diploma

  • Deutsches Abitur

Wer hier zur Schule geht, erlebt ein Zusammenspiel aus Internationalität, Mehrsprachigkeit und einem Alumni-Netzwerk, das die AbsolventInnen ein Leben lang begleitet. Hier werden schon sehr früh Verbindungen initiiert, die für den weiteren Lebensweg ausschlaggebend sein könnten.

Für die meisten Eltern steht jedoch das Thema Sicherheit ganz oben auf der Liste. In turbulenten Zeiten schätzen internationale Familien die Schweizer Internate als äußerst sicher ein und die Schweiz als politisch stabiles Land. Durch die Vielsprachigkeit können auch Fremdsprachen wie Französisch oder Italienisch nebenbei verbessert werden. Neben den reizvollen Wintersportgebieten hat die Schweiz so viel mehr zu bieten. Eines unserer Partnerinternate liegt spektakulär am Genfer See und lädt dazu ein, die freie Zeit auf dem Wasser zu verbringen. Die meisten Schweizer Schulen sind klein aber fein. In familiärer Umgebung lernt es sich leichter, wobei die intensive Betreuung der Schlüssel zum Erfolg ist.

Das Schweizer Schulsystem zählt mit zu den besten der Welt und der klassische Schweizer Bildungsweg, die Matura, ist ein Türöffner zu den Elite-Universitäten des Landes. Mit einem Schweizer Maturitätsnachweis wird man in der Regel prüfungsfrei ins erste Semester eines Bachelor-Studiengangs aufgenommen.

Schulabschlüsse in der Schweiz – akademische Vielfalt

Die Schweiz bietet InternatsschülerInnen hervorragende Möglichkeiten im Bereich Sprachförderung und international anerkannter Schulabschlüsse. Zudem bieten einige Schweizer Internate verschiedene Schulabschlüsse parallel an, um den Lernenden den für sie individuell besten akademischen Weg zu eröffnen.

Die meisten Schweizer Schulen sind bilingual ausgerichtet. Diese sprachliche Vielfalt bereitet optimal auf ein Studium im internationalen Ausland vor.

International Baccalaureate – weltweit anerkannt

Das International Baccalaureate ist ein international anerkanntes Bildungsprogramm, das zentral von der IB-Behörde mit Sitz in der Schweiz gesteuert wird.

Es werden insgesamt sechs allgemeinbildende Fächer, davon drei im Higher Level (ähnlich unserer Leistungskurse) und drei im Standard Level (ähnlich unserer Grundkurse), belegt. Der IB-Fächerkanon umfasst die Bereiche Sprache (mutter- und fremdsprachlich), Mathematik, Naturwissenschaft, Gesellschaftskunde sowie ein weiteres, sechstes Fach. Die Fächerkombination ist für den Hochschulzugang entscheidend und hängt individuell von der Hochschule oder dem favorisierten Studienland ab.

Das Herzstück des IB’s sind die Kernkomponenten Theory of Knowledge (TOK - Wissenstheorie), Extended Essay (wissenschaftliche Arbeit/ Seminararbeit) und Creativity, Action, Service (CAS), die den ganzheitlichen Bildungsansatz dieses Programms hervorheben. Das IB fördert interdisziplinäres Lernen und ist bei Ivy League-Universitäten weltweit hoch angesehen.

Aufgrund des allgemeinbildenden Ansatzes kann das IB unter Berücksichtigung der Fächerkombination auch in Deutschland mit einer fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife gleichgesetzt werden. Die Fächer müssen im zweijährigen IB Diploma Programme durchgängig belegt worden sein. Zur Fächerwahl berät je nach Bundesland die zuständige Zeugnisanerkennungsstelle / Schulbehörde bzw. die Wunschhochschule.

IB ist nicht gleich IB. Auch für ein Studium an Schweizerischen Hochschulen müssen bestimmte Fächerkombinationen erfüllt werden. Setzen Sie sich im Vorfeld ausführlich mit den individuellen Zugangsvoraussetzungen der Schweizer Wunschuniversitäten auseinander.

A-Levels

Die britischen A-Levels (Advanced Levels) sehen in der Oberstufe eine akademische Spezialisierung vor, die sich an den individuellen Stärken und der gewünschten Studienrichtung orientiert. Die Absolventen belegen insgesamt drei A-Level-Fächer (Leistungskurse), die sie optimal auf die gewählte Studienrichtung vorbereiten. Ideal für alle Schüler, die ihre Stärken ebenso wie ihre Schwächen kennen und sich fokussiert für Studium und Beruf rüsten wollen. In Deutschland eröffnen die A-Levels unter Berücksichtigung der Fächerwahl den fachgebundenen Hochschulzugang.

High School Diploma

Das High School Diploma basiert auf einer bestimmten Anzahl an Credits, die in den Jahrgangsstufen 9 – 12 erworben werden. Anders als in Großbritannien oder Deutschland gibt es keinen Mittleren Bildungsabschluss, so dass die letzten vier Schuljahre für die Zulassung zum College / University entscheidend sind. Um die Chancen auf Zulassung an Elite-Universitäten zu erhöhen, können im US-System in den Klassen 11 und 12 sogenannte Advanced Placement-Kurse (AP) belegt werden. Diese ähneln den britischen A-Levels und sind lernintensiv. Werden vier allgemeinbildende Fächer auf AP-Niveau entsprechend der gewünschten Studienrichtung nachgewiesen, so kann das US-High School Diploma unter Berücksichtigung der Fächerwahl auch in Deutschland den fachgebundenen Hochschulzugang eröffnen.