Internate in den USA –
Wo deine Träume wahr werden
Hast du dir schon Gedanken gemacht, wo in den USA du zur Schule gehen willst? Im sonnigen Florida, wo Tennis und Golf am erfolgreichsten gespielt werden; in Kalifornien, wo das Surfbrett zur Standardausrüstung gehört oder an der traditionellen Ostküste, in den Bundestaaten Maine, New Hampshire oder Massachusetts, wo unsere Boarding Schools die besten Ski- und Eishockey-Teams an den Start bringen?
Falls du dich für etwas ganz Besonderes wie etwa Meeresbiologie interessierst, so finden wir auch hierfür die passende Schule auf Hawaii für dich. Hier wird der laufende Unterricht unterbrochen, sobald eine Meeresschildkröte am Strand auftaucht und neu vermessen werden will!
Bis heute sind deutsche Schüler vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten fasziniert, denn die sportlichen Möglichkeiten sind unbeschreiblich groß. Vor allem, wer später ein Sportstipendium am College anstrebt, kann von einem Besuch an einer US-Boarding School nur profitieren. College-Scouts kommen regelmäßig an die Schulen, um Talente zu spotten.
Die moderne Ausstattung reicht von Eishockey-Arenen, schuleigenen Golfplätzen, Indoor Track bis hin zu riesigen Baseball- und Basketball-Courts, Fußballfeldern, Schwimmhalle und Kletterwand. Kein anderes Land zelebriert Schulsport so sehr wie die Vereinigten Staaten – 5 x Woche wird trainiert, damit am Samstag im Wettkampf gegen andere Schulen der Sieg nachhause geholt wird. Das verbindet enorm und versprüht ein Gefühl von „Yes we can.“ in der Community.
Dieser Gemeinschaftssinn zieht sich wie ein roter Faden durch den Schulalltag. Denn auch die Hausaufgaben werden während der berühmten "Study Hall" abends kollektiv auf den Zimmern erledigt.
Die USA –
Mit Motivation punkten
Die Amerikaner sind Meister darin, junge Menschen zu motivieren, zu ermutigen und zu inspirieren. „Yes we can“, beschreibt einen Spirit von Optimismus, Ermutigung und Chancen.
Sport, Kunst, Wissenschaft, Leadership und Entrepreneurship werden an der Ostküste ganz großgeschrieben. An der Westküste trifft man verstärkt auf Innovation, Technologie und Kreativität. So vielfältig wie das Land, so vielfältig ist auch der Fokus der Schulen.
Was alle Schulen jedoch gemein haben, sind die für uns ungewohnt kleinen Klassen und runde Tische, die die Diskussionskultur im Unterricht anregen - es wird laut diskutiert, kritisch hinterfragt und ganz wichtig, es entsteht Dialog statt Monolog.
Die High School basiert auf einem Kurssystem und kennt keinen, auf jede Jahrgangsstufe zugeschnittenen Lehrplan, wie in Deutschland. Stattdessen gibt es pro Jahrgangsstufe alle Fächer auf unterschiedlichen Niveaustufen, sodass die Kurse jeweils dem individuellen Wissensstand entsprechend auf den Schüler zugeschnitten werden. So kann ein Schüler in einem Fach das höchste Kursniveau belegen und in einem anderen das niedrigste.
Es gibt sehr gute Erfahrungswerte, welche Kurse für die Rückkehr ins deutsche System gewählt werden sollten. Da es sich bei den Kernfächern meist um Jahreskurse handelt, können beispielsweise in Mathematik vorhandene Lücken sinnvoll geschlossen werden, wenn der Kurs Algebra II (oder Trigonometry, Pre-Calculus, Calculus etc.) über ein ganzes Jahr in dieser Intensität belegt wird. Das Kurssystem bietet den zusätzlichen Vorteil, dass in allen Jahrgangsstufen neu beginnenden Fremdsprachen, wie etwa Spanisch, gewählt werden können.
Die Einrichtungen an den Schulen sind „state-of-the-art“ wie es so schön heißt, also hochmodern und beinahe auf College-Level. Angefangen bei den Klassenzimmern mit interaktiven White Boards, hochmodernen Robotics- und Designlaboren, Tanzstudios, professionellen Theaterbühnen, Dunkelkammern und faszinierende Art Studios – die amerikanischen Schulen sind einfach „jünger“ als die britischen und wirken deshalb noch moderner.
Schulabschluss USA
High School Diploma (USA)
Das High School Diploma (USA) basiert auf einer bestimmten Anzahl an Credits, die in den Jahrgangsstufen 9 – 12 erworben werden. Anders als in Großbritannien oder Deutschland gibt es keinen Mittleren Bildungsabschluss, so dass die letzten vier Schuljahre für die Zulassung zum College / University entscheidend sind. Um die Chancen auf Zulassung an Elite-Universitäten zu erhöhen, können im US-System in den Klassen 11 und 12 sogenannte Advanced Placement-Kurse (AP) belegt werden. Diese ähneln den britischen A-Levels und sind lernintensiv. Werden vier allgemeinbildende Fächer auf AP-Niveau entsprechend der gewünschten Studienrichtung nachgewiesen, so kann das US-High School Diploma unter Berücksichtigung der Fächerwahl auch in Deutschland den fachgebundenen Hochschulzugang eröffnen.
International Baccalaureate – weltweit anerkannt
Das International Baccalaureate ist ein international anerkanntes Bildungsprogramm, das zentral von der IB-Behörde mit Sitz in der Schweiz gesteuert wird.
Es werden insgesamt sechs allgemeinbildende Fächer, davon drei im Higher Level (ähnlich unserer Leistungskurse) und drei im Standard Level (ähnlich unserer Grundkurse), belegt. Der IB-Fächerkanon umfasst die Bereiche Sprache (mutter- und fremdsprachlich), Mathematik, Naturwissenschaft, Gesellschaftskunde sowie ein weiteres, sechstes Fach. Die Fächerkombination ist für den Hochschulzugang entscheidend und hängt individuell von der Hochschule oder dem favorisierten Studienland ab.
Das Herzstück des IB’s sind die Kernkomponenten Theory of Knowledge (TOK - Wissenstheorie), Extended Essay (wissenschaftliche Arbeit/ Seminararbeit) und Creativity, Action, Service (CAS), die den ganzheitlichen Bildungsansatz dieses Programms hervorheben. Das IB fördert interdisziplinäres Lernen und ist bei Ivy League-Universitäten weltweit hoch angesehen.
Aufgrund des allgemeinbildenden Ansatzes kann das IB unter Berücksichtigung der Fächerkombination auch in Deutschland mit einer fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife gleichgesetzt werden. Die Fächer müssen im zweijährigen IB Diploma Programme durchgängig belegt worden sein. Zur Fächerwahl berät je nach Bundesland die zuständige Zeugnisanerkennungsstelle / Schulbehörde bzw. die Wunschhochschule.